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Wobbler: Mit unter 12cm zum Erfolg

Rainer Ballin

Große und neue Gewässer haben es in sich. Legt man sich nicht auf einen Zielfisch fest, bleibt die Möglichkeit, mit mittelgroßen Wobbeln alle Räuber zu überlisten. Oft stellt sich dann heraus, jeder Raubfisch: Hecht, Barsch, Wels, Rapfen und Zander bedienen sich gleichermaßen an Futterfischen dieser Größe. Großhechte bleiben dabei natürlich eher die Außnahme, aber es kommt vor, dass sich Meterfische mit verhältnismäßig kleinen Ködern fangen lassen. Im allgemeinen jedoch passt man die Ködergroße den Futterfischen an, aber Ausnahmen bestätigen die Regel und hat man erstmal viele Hektar Wasserfläche vor der Nase und diese selten bis noch nie befischt, sind »Allrounder« nicht die schlechteste Wahl. Das gilt natürlich nicht nur für große Gewässer, auch Flüsse und »Tümpel« lassen sich so schnell nach Räubern absuchen. 

Die Wobbler:
Ideal sind Köder, die eine Wassertiefe von 1 bis 5 Meter abdecken. Dabei mischt man sich sein Köderpaket so, dass man bei Bedarf nur schnell wechseln muss. Sog. Jerkbaits sind eher schlanke Wobbler, die meist bis ca. zweieinhalb Meter Tiefe kommen. Suspender (schwebend) oder floatet (auftreibende) vereinen hohe Laufstabilität mit nervösen Ausbrechern. Man kann sie einkurbeln, »stop and go« fischen, twitschen oder jerken. Twitschen heißt, in die lockere Schnur schlagen und dadurch den Köder links und rechts ausbrechen zu lassen. In der Ruhephase folgen die meisten Attacken. Spätestens beim erneuten Bewegen der Köder lassen sich die Räuber zum Biss verleiten. Floater steigen in der Ruhepause langsam auf und finden in diesen Momenten ihre Abnehmer.

Muss es noch eine Etage tiefer gehen, behilft man sich mit Crankbaits die oft auch als Searchbaits gehandelt werden. Warum Searchbaits? Diese Köder werden entweder in oder über die Hindernisse geführt und bleiben dank ihrer bauchigen Körperform und durch die Bauweise bzw. Winkel ihrer Tauchschaufel nur sehr selten im Geäst und an Steinen hängen. Die Tauchschafel verdeckt die Drillinge und verhindert ein verhaken an diesen Hindernissen. An großen und unbekannten Gewässern kann man sie gezielt zur Suche einsetzten. Sie werden ausgeworfen und in »stop and go« Manier durchs Wasser geschickt oder unterschiedlich schnell geführt. Diese Methoden sind recht zügig und es lassen sich in einem Bruchteil der Zeit ordentlich Meter machen. Sowohl was die Tiefe als auch die Fläche angeht. Der »Standard« Crank verfügt dabei über mehrere Glas- und, oder Tungstenkugeln, die einen zusätzlichen, akustischen Reiz ausüben. Ob hohe oder tiefe Frequenzen zum Erfolg führen, muss man allerdings herausfinden. Manchmal ist weniger mehr und es schlägt die Stunde der Leisen (silent Wobbler). Die Tauchschaufel und der dicke Körper sorgen dann für ordentliche Druckwellen. An diesen Tagen verschrecken die Geräusche mehr als sie anziehend wirken. Cranks gibt es mit allen erdenklichen Tauchtiefen. Von der Oberfläche bis 5 Meter+ runter. Eine meist unterschätze Köderform. Daiwa bietet mit Wobbeln der Marken TOURNAMENT und MEGABASS viele passende Modelle an Twitchbaits und Cranks.

Mein Favoriten von DAIWA sind: Tournament Current Master, Double Clutch 95, XL Shiner, Scouter und Mega Scouter.

Von Megabass fische ich besondders die Modelle: Flap Slap, Speed Slide (Oberflächenköder), Trick Darter und Vision Oneten

Die Taktik:
Schilf, Seereosenfelder, Krautfelder, Kanten oder Barschberge sind erste Anlaufstellen. Dabei sollte man das Freiwasser nie aus den Augen lassen. Das ist natürlich abhängig von verschiedenen Umwelteinflüssen. Sonne, Wind und Wassertemperaturen…

Starke Sonneneinstrahlung lassen die Räuber im Lichtschatten und unter Hindernissen den Tag »verschlafen«...

Am Kanal sind es die Stellen, an denen sich die monotone Einheitlichkeit im Uferbereich ändert. Einläufe, Steinhaufen, Landzungen, Bootsanleger und ähnliche Strukturen.

Der Erfolg:
Stellt sich wie von selbst ein. Hat man einen aktiven Fisch gefunden oder präsentiert den Köder reizvoll direkt vor dem Räuber, lässt er sich den »kleinen« Happen nicht entgehen. Es gilt, immer mit scharfen Haken zu fischen und lieber einmal mehr wechseln, als den möglichen Traumfisch im Drill zu verlieren. Rostige und stumpfen Haken müssen immer ausgetauscht werden, das ist oberstes Gebot!

Viel Erfolg bei der Suche!

Euer Rainer Ballin

 

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